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Pleuramesotheliom - Histologie

Hinsichtlich des Gewebetyps unterscheidet man:

  • Epitheliale Pleuramesotheliome (50–70 %)
  • Sarkomatöse Pleuramesotheliome (7–20 %)
  • Gemischförmige Pleuramesotheliome (20–35 %)

Der epitheloider Subtyp wiest eine günstigere Prognose auf als der Sarkomatoide. Der Mischtyp liegt hinsichtlich der Prognose zwischen dem epitheloider Subtyp und dem sarkomatösen Subtyp.
 



 


 


 

Immunhistochemie
Durch immunohistochemische Färbungen kann in der Regel zischen einem metastasierendem Adenokarzinom und einem malignem Mesotheliom unterschieden werden. Zur Zeit gibt es leider keine immunhistochemische Färbung, die positiv bei Mesotheliomen und negativ bei Adenokarzinomen ist. Die Diagnose Mesotheliom ist damit eine Ausschlußdiagnose durch Färbungen für ein Adenokarzinom (z.B. CEA, leu-M1, BerEP4, B72.3).

Anforderungen mit einem Verdacht auf ein Pleuramesotheliom werden routinemäßig mit Antikörpern gegen Keratin and Glykoproteine gefärbt. Alle Mesotheliome sind Keratin-positiv. Adenokarzinome unterscheiden sich durch eine lokalisierte Keratinfärbung mit einem peripheren or membranömsen Färbeverhalten und ihrer Immunoreaktivität für Glykoproteine (CEA, BerEP4, leu-M1, B72.3). Die meisten Mesotheliome reagieren nicht mit Glycoproteinen.

Die Differenzierung zwischen einem sarkomatösen Pleuramesotheliom und anderen Sarkomen kann schwierig sein. Auch die meisten Sarkome sind Keratin-positiv. Angiosarkome können durch vaskuläre Marker identifziert werden, Leimyosarkome durch Marker für Aktin und Desmin. Sarkomatöse Pleuramesotheliome zeigen ein negatives Färbeverhalten für Glykoprotein AB.